Bambus – robust und elastisch
Es gibt auf der Welt über eintausend Bambusarten. Alleine in China wachsen schon etwa fünfhundert verschiedene Arten. Die meisten Pflanzen wachsen in den Subtropen und Tropen ,es gibt aber auch ein paar Arten, die im Himalaya und in den Anden – also in kälteren Teilen der Erde vorkommen. Man merkt, dass Bambus auf vielen Kontinenten wächst. Einzig in der Antarktis und in Europa gibt es keine Bambuspflanzen in der Natur. Einige der Arten erreichen eine Höhe von bis zu vierzig Metern und einen Halmumfang von achtzig Zentimetern. Diese Holzart gehört zu den Gewächsen, die unterirdische Rhizome bilden und von denen Triebe abgehen. Dadurch kann man Halme abhacken ohne das die Pflanze abstirbt. Man sollte es sich so vorstellen, wie wenn man einen Ast von einen Baum abschlägt.
Die Besonderheit bei Bambus ist, dass es ein extrem schnell nachwachsender Rohstoff ist. Wen man einen der Halme abgeschlagen hat, bilden sich immer wieder neue Triebe die im Zeitraum von 36 Stunden bis zu einen Meter wachsen können. Bambusholz ist ein sehr zähes, hartes und elastisches Holz. In den Bereichen Druckfestigkeit und Zugfestigkeit hängt es dem des Stahls in Nichts nach. Für Bambus gibt es eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, wie etwa zum Hausbau oder für Terrassen und Außenbereiche und Parkettböden. Es wird aber auch für Möbel der Kategorie “modern wohnen” wie zum Beispiel Betten ,Schränke, Kisten oder Kommoden genutzt. Zur Pflege von Bambus sollte man Pflegeöl nutzen, es wirkt wasserabweisend und schmutzabweisend. Die Oberfläche wird dadurch glatt und pflegeleichter und kann feucht gereinigt oder abgebürstet werden.
